Lebensraum gestalten

Transkript

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00:00:05: Stellt euch mal vor, ihr seid achtzehn.

00:00:19: Ihr habt gerade eure Lehre abgeschlossen und ihr möchtet einfach mal in euer eigenes Leben starten!

00:00:23: Und dafür braucht ihr jetzt mal eine Wohnung.

00:00:26: Aber alles was am Wohnungsmarkt zu finden ist sind winzige Wohnungen – vierzig, fünfzig Quadratmeter die auch unsummen Kosten weit mehr als die Hälfte vom eigenen monatlichen Gehalt.

00:00:36: Für viele junge Menschen ist das leider kein fiktives Szenario, sondern Realität.

00:00:41: Doch dass es bei weitem nicht alles was junge Menschen beschäftigt wenn es um ihr zukünftiges Leben und Wohnen geht.

00:00:49: Und genau darüber sprechen wir heute mit Andreas Lena er als Geschäftsführer des österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums.

00:00:56: Wer ist denn die Hauptzielgruppe von eurem Museum?

00:00:59: Hauptziel Gruppe sind die elf bis achtzehn Jahre also die Sekundarstufe eins und zwei Aber wir holen auch die Volksschule ab.

00:01:10: Andreas Liener ist seit Jahrzehnt neunzehn Geschäftsführer des österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum in der Vogelsangasse im fünften Bezirk in Wien.

00:01:18: Seit über dreißig Jahren ist er im Haustätige, verbindet Erfahrungen aus Kommunikation, Grafik IT & Projektmanagement mit einer ganz klaren inhaltlichen Vision – die Gründungsidee von Otto Neurath also Aufklärung durch Bilder – und die Tradition des Humanismus in die Gegenwart zu übersetzen.

00:01:34: So jetzt mal ganz kurze Zwischenfrage!

00:01:35: Ganz einfach erklärt und auch ganz kurz, wer ist Otto Neuerath?

00:01:39: Otto Neuhrath war im sogenannten Roten Wien ein Handdampf in allen Gassen.

00:01:44: Ein Wissenschaftler-Philosoph war ein wesentliches Mitglied des Wiener Kreises zum Beispiel.

00:01:51: Und im Mai gab es die ersten freien Wahlen.

00:01:57: Die Bevölkerung war zu der damaligen Zeit nicht unbedingt gut ausgebildet um Entscheidungen für Wahlen treffen zu können.

00:02:05: Das war ein Grundgedanke von ihm, dass man einfach der breiten Bevölkerung den Arbeiterinnen und Arbetern entsprechend Informationen weitergeben soll.

00:02:15: Und die Frage ist wie lange Texte oder ausführliche Tabellen hat er gemeint und wird wohl auch so gewesen sein, wann?

00:02:23: wenig verständlich?

00:02:24: Und so habe sich ein System überlegt, wie man diese Informationen relativ niederschwellig vermitteln kann.

00:02:31: Und das macht ihr jetzt auch in eurem Museum?

00:02:33: So

00:02:34: ist es, ganz genau.

00:02:35: Da sind wir wieder aufgenommen und seine Idee war eben eine sogenannte Wienermethode der Bildstatistik zu entwerfen.

00:02:43: Das heißt sonder dem Motor ein Bild sagt mir als Tausend Worte!

00:02:48: Bei uns war's jetzt so.

00:02:50: vor einigen Jährchen haben wir uns dann überlegt naja wenn man sich jetzt irgendwie die Jugendstruktur anschaut wie die Kid ist einfach denken womit sie arbeiten Wie sie ihre Informationen bekommen, dass wir an unseren Methoden wie wir Wisseninhalte vermitteln müssen radikal etwas ändern ganz einfach.

00:03:08: Und Stichwort emojis und kurze Texte

00:03:12: etc.,

00:03:13: einfache Sprache und so haben wir einfach sukzessive unsere Angebote entsprechend den Jugendlichen angepasst.

00:03:22: Also man kann es kurz zusammenfassen er war jemand der quasi eine Idee zur Wissensvermittlung gebracht hat und ihr habt sie wieder aufgegriffen, um bei Kindern heutzutage zu landen?

00:03:32: Ganz genau.

00:03:33: Weil aus der Beobachtung heraus einfach diese Bildsprache einfach wiederum eine adäquate Option ist, um Wissen zu vermitteln.

00:03:46: Unser Deiner Leitung entstanden ja auch Projekte wie Iso Tape Reloaded, Next Steps oder die aktuelle Ausstellung.

00:03:52: Was wäre Wien?

00:03:53: Hier werden historische Konzepte mit heutigen Fragen von Gesellschaft, Staatentwicklung und Zukunftsgestaltung verbunden.

00:03:59: Also das ist eigentlich perfekt für unseren Podcast!

00:04:02: Was ist denn das Ziel deurer aktuellen

00:04:03: Ausstellung?!

00:04:05: Naja, das Ziel ist, Wien zu präsentieren und zwar einmal so wie es vielleicht irgendwie die wenigsten sich überlegen, wie Wien war und geworden ist.

00:04:15: Wir haben einfach so Themen wie zum Beispiel ein Buchstab.

00:04:18: Also wir haben da also Buchstaben jetzt durchs Museum, die durchs museum führen wie M, wie Metro und dann behandeln wir etwa die U-Bahn, die Entwicklung.

00:04:28: Wann gibt's die ersten U-Behren?

00:04:29: Wo gibt's sie?

00:04:30: Wann waren die großen Bauphasen?

00:04:32: Warum?

00:04:33: Was hat das zu tun?

00:04:34: Also warum gibt es so was.

00:04:36: Wer kann sich eine Metro, eine U-Bahn leisten?

00:04:38: nur solche Städte Metropolen die entsprechend gutes Geld haben oder die jetzt gerade in einer Aufschwungphase sind und das andere ist zum Beispiel Wohnen.

00:04:49: also weil wir wohnend glaube ich darum geht's ja heute gewissermaßen mitunter auch dass wir uns einfach anschauen wie hat sich in Wien.

00:04:56: von eighteenhundertfünfzig bis heute wird sich die Wohnsituation verändert im Verhältnis zum Beispiel zur Bevölkerungsanzahl.

00:05:04: Das heißt, wie viele Wohnungen gab es damals?

00:05:07: Wie viele gibt es heute?

00:05:08: Wie viel eine Wohnung gab es da mal?

00:05:11: Wie groß waren die Wohnungen?

00:05:12: Wieviel Quadratmeter hatten die Bewohner zu

00:05:15: Verfügung?".

00:05:16: Wahrscheinlich weniger, weil ich habe beim Intro ja gesagt, vierzig-fünfzig Quadratmeter eine kleine Wohnung.

00:05:20: Das ist sicher in der Vergangenheit ein bisschen weniger gewesen oder?

00:05:23: Ja doch deutlich weniger, keine Frage.

00:05:26: Es konnte sein so diese Zinshäuser die damals gebaut worden sind, die ja hauptsächlich außen hui waren aber innen ... naja pui kann man fast sagen Das waren so diese Zimmer-Küche-Kabinett, also wenn das Kabinett überhaupt dabei war.

00:05:44: In dem sind dann oft mal Großfamilien und haben dort gelebt mit sechs Einwohner auf die Mieten leisten können.

00:05:57: damals gab es auch keinen Mitschutzgesetz Und der Vermieter konnte die Miete ansetzen, wie immer er wollte erhöhen wann und wie hoch er immer wollte.

00:06:06: Wann dann die Arbeiter, hauptsächlich Arbeiterfamilien gezwungen halt auch Bettgeher mit reinzunehmen.

00:06:12: Die hygienische Situation war natürlich ein absoluter Horror das.

00:06:15: es gab keinen fließend Wasser in den Wohnungen oft mal nicht einmal am Gang, die sogenannte Bassena, die man vielleicht da und dort noch heute kennt.

00:06:24: Die Toiletten waren auch am Gang

00:06:26: Situationen, die man sich eigentlich gar nicht mehr vorstellen kann heute.

00:06:28: Ich kann mich

00:06:28: gar nicht mir vorstellen und die Bettwäsche wurde alle halben Jahre, sage ich mal, salopp entsprechend gewechselt.

00:06:36: Es war eine furchtbare Situation.

00:06:39: Und dann war eben in der Zwischenkriegszeit also im roten Wien sozusagen, wo mit den Gemeindebauten und mit den Genossenschafts-Sohnungen entsprechend irgendwie die Qualitäten gesteigert waren zu haben.

00:06:52: Das heißt, man hat ja damals schon von Anfang an darauf geachtet dass die Wohnungen fließend Wasser haben, das heißt es war auch eine Toilette in den Wohnungen.

00:06:59: Es gab eben einen Wassern Anschluss auf jeden Fall in den Wohnungen, es wurden mehr Quadratmeter pro Einwohner zur Verfügung gestellt.

00:07:06: ja man hat irgendwie geschaut, also gerade bei den Gemeindewohnungen das entsprechend Bibliotheken

00:07:12: etc.,

00:07:13: irgendwie auch für die Hausgemeinschaft zu Verfügung gestellt worden sind, d.h.

00:07:17: man hat auch darauf geachtet, dass sich das einfache Volk wenn man so will ja auch weiterbildet und dass da ebenso meine entsprechende auf Klärungs- und Bildungsformate angeboten worden sind, wo auch unter anderem Otto Neuerer damals viele Vorträge gehalten hat.

00:07:35: Und eben sozusagen so die Arbeiterbildung weitergetrieben hat.

00:07:39: Jetzt kommen wir nochmal zurück zu eurem Museum.

00:07:42: Nimm uns vielleicht kurz mal mit!

00:07:43: Wir gehen quasi bei der Kassereien.

00:07:45: in den meisten Museen stehen jetzt ein ganz oberster Stelle die Sammelobjekte.

00:07:48: also ich denke ich gehe ins Kunsthistorische Museum dann möchte ich dort die Gemälde mir anschauen.

00:07:52: wie ist denn das bei euch?

00:07:54: Ja, wir haben auch eine Sammlung tatsächlich.

00:07:57: Wir haben auch ein Archiv aber das steht überhaupt nicht im Vordergrund.

00:08:01: Zwei-dreie Jahren durften wir zumindest helle davon archivieren und digital steht es zur Verfügung wie doch gerne von Experten, Expertinnen oder interessierten Menschen irgendwie sowohl angesehen Aber tatsächlich unsere Hauptarbeit ist und Auftrag ist es damals wie heute dass wir ins Gespräch kommen mit unseren Besucherinnen und Besuchern Und mit ihnen die Themen verhandeln.

00:08:23: Das heißt, wir bieten ihnen die Möglichkeit über den Tellerrand zu schauen mit uns gemeinsam.

00:08:29: Und sie zu befähigen auch wenn Sie dann aus dem Museum rausgehen dass sie einfach sozusagen Lunte gerauchen haben und sich da weiter vertiefen wollen und was selbstständig auch über den tellerrand schauen.

00:08:40: das wäre also das Hauptanliegen entsprechend unter dem Motto Wenn wir den Menschen ein bisschen einen breiteren Horizont bieten und eine andere Option wie man auf Dinge sehen kann dass sie vielleicht auch ein wenig mehr Toleranz lernen und üben.

00:08:58: Und vielleicht in weiterer Folge, ich weiß es ist ein herrer Wunsch, ein toleranteres und gedeihlicheres Miteinander möglich wäre.

00:09:05: Das wär so irgendwie so.

00:09:06: in letzter Konsequenz unser Ziel.

00:09:09: Also eure Vision?

00:09:10: Keine Wohnvisions- oder eure Vision!

00:09:11: So ist es.

00:09:12: Also

00:09:12: meine jedenfalls ist es ja...

00:09:14: Es kommen jetzt zu euch hast du gesagt vor allem Menschen zwischen elf und achtzehn Jahren aber natürlich auch die Pädagoginnen und Pädagogen.

00:09:22: Gibt es also auch eine Kooperation mit Schulen?

00:09:24: Wir sind österreichweit mit sehr, sehr vielen Schulen.

00:09:29: Also ich möchte jetzt nicht sagen mit allen das wäre ein bisschen übertrieben aber mit sehr viel Schulen vernetzt die regelmäßiger auch zu uns ins Museum kommen.

00:09:38: natürlich für die Angebote die wir jetzt im Museum haben und da ist ja Fokus auf Wienerschulen nieder Österreich-Burgengland einfach aufgrund der Neue.

00:09:47: Aber wir haben auch Angebote, wo wir weltweit diese Pläne übertrieben.

00:09:52: Es würden wir gerne in Österreich weiter in die Schulen gehen und da Vorträge, Workshops so weit möglich in den Schulklassen abhalten.

00:10:09: Es geht bei euch also um die Gesellschaft von morgen?

00:10:12: Jetzt vorweg die Frage warum sollten denn Junggebliebene Menschen, sag ich jetzt mal.

00:10:17: Die diesen Podcast hören sich dafür und interessieren, worüber sich Jugendliche aktuell Gedanken machen was sie vom Leben erwarten?

00:10:25: Um vielleicht Generationen Konflikte zu vermeiden wäre es immer ganz gut wenn man auch die andere Seite kennenlernt.

00:10:31: Ich meine das gilt natürlich wie Zewerser ja also für die Jungen dass er sich Gedanken über die Älteren machen sollten.

00:10:36: aber vielleicht ist man dann im Alter einfach ein bisschen toleranter sage ich einmal ja und weitsichtiger und interessierter Ja.

00:10:44: Was hörst du denn jetzt von den jungen Menschen, die demnächst ihr Leben aufbauen wollen?

00:10:48: Wie stellen sie sich ihre Zukunft vor?

00:10:50: Das kann man in der Film gar nicht so sagen.

00:10:54: Die Jugendlichen gibt es nicht.

00:10:56: Es ist so dermaßen heterogenaufgestellt.

00:11:00: Schon ein vom Alter her, vom Schultyp, ob Staat oder Land.

00:11:04: Also kann man das so gar nicht festmachen.

00:11:08: Aber gibt's Erwartungen wie Sie sich zum Beispiel Ihre zukünftigen Lebenswohnräume vorstellen?

00:11:14: Unter anderem haben wir so das Kokofin.

00:11:16: Das ist eben ein Conscious Consumers Financial Workshops machen wird, da geht es immer um Finanzbildung aber jetzt weniger darum was ist ein Kredit, was ich sarschieren kann sondern da geht's einfach darum wie was braucht überhaupt zum Leben, wie starte ich ins Leben?

00:11:32: mehr kommt ja oft darauf an, in welche Familie man reingeboren wird.

00:11:36: Ob man da jetzt irgendwie in der Startlinie weiter vorne steht oder dann weiter hinten?

00:11:41: Das sind solche Sachen werden dort besprochen und...

00:11:44: Und was sagst du den Jugendlichen da?

00:11:45: Was brauche ich um ins Leben zu starten wenn ich an der Start-Linie vielleicht nicht ganz vorn stehe?

00:11:49: Naja extra Engagement, wenn wir weiter vorne sein möchte.

00:11:52: aber es ist irgendwie recht spannend dass sehr viele Jugendliche meinen irgendwie ich mache einen ein bisschen auf Bitcoin und so investieren Kryptowährungen oder ETFs wäre reichbar auch nichts lernen und kann mir dann eh alles leisten.

00:12:07: Also auf deine Frage, wo sie den Leben würden wollen am liebsten in die Dachterrassenwohnung im ersten Bezirk nicht wissen was das eigentlich kostet?

00:12:18: Welche Wünsche Sehnsüchte werden hier denn besonders häufig genannt?

00:12:21: also ein bisschen rausgehört habe ich jetzt schon Sie wollen nicht so wirklich arbeiten sondern lieber schnellreich werden?

00:12:26: Mitunter auch mitunter auch also dass aber es ist eine heterogene Masse ja an jungen Menschen, die da zu uns kommen und die Sorge zum Beispiel um ein Klimawandel.

00:12:38: Das zieht sich durch fast alle Generationen, also sprich jetzt Sägein, Säg-Zwei ob jetzt Mittelschule, AHE so, Stadt oder Land.

00:12:47: Da kann man doch irgendwie sagen dass ungefähr siebzig Prozent davon ja irgendwie das ihnen das Thema irgendwie nahegeht und sie ganz gerne Lösungen haben wollen.

00:12:58: Hast du vielleicht ein paar konkrete Beispiele aus der Praxis, wo man solche Wünsche, Sehnsüchte oder Vorstellungen vom Leben erfahren hat von den jungen Menschen?

00:13:07: Naja das passiert eben im Laufe der Workshops.

00:13:10: Es ist ja nicht so dass es eine Schulklasse zu uns kommt und dann einen zweistündigen Vortrag über sich ergehen lassen müssen.

00:13:17: Sondern die sind wirkliche Workshobs, wo die einfach mehrere Stationen haben, wo sie eigentlich immer in Austausch mit den Moderatoren und Moderatorinnen sind.

00:13:25: Wir sind immer zu zweit, weil einfach man kann sich da besser irgendwie abtauschen.

00:13:30: Und in den Diskussionen kommt man einfach dann drauf was denn ein Jugendlichen gerade unter den Nägeln brennt und zwar eben weniger gegebenenfalls aber eben so.

00:13:39: mal der Klimawandel als Beispiel oder ich sage das vorsichtig Aber es ist in der Zukunft würde mal meinen etwas weniger positiv aufgeschlossen als vielleicht noch ältere Generationen.

00:13:50: Es waren in ihren Alter.

00:13:53: Gibt's auch Konkrete Wünsche, die dir in Erinnerung geblieben sind, die du zuletzt gehört hast dort?

00:13:59: Ja.

00:13:59: Die konkreten Wünschen sind eben dieses oft einmal schnelles Geld, sage ich mal irgendwie was in den Teilweise von Influencern und Co.

00:14:08: vermittelt werden – und Friede auf Erden, sagen wir mal.

00:14:14: Es ist halt abgesagt aber das sind schon so Sachen, die sie wünschen, aber die teilweise weit weg sind ja….

00:14:22: Wie geht ihr um mit so unrealistischen Zukunftsvorstellungen?

00:14:26: Wir versuchen sie eben zu bemächtigen, zu empouren.

00:14:30: In jeder Hinsicht und eben auch ihnen zu zeigen dass es ja Wolllösungen gibt.

00:14:34: Dass solche Lösungen mitunter auch oder mindestens eine Demokratie wie wir in einer Leben auch ein politisches Gewicht hat.

00:14:42: Das heißt was man's politisch nicht erzwingen aber herleiten kann entsprechend.

00:14:47: Und das heißt was wir auch machen ist eine Demokratiefildung

00:14:52: Also auch die Jugendlichen für das Leben ein bisschen zu sensibilisieren.

00:14:55: Unbedingt, ja.

00:15:00: Gibt es denn auch realistische Visionen?

00:15:01: Jetzt habe ich irgendwie nur gehört, die jungen Menschen wünschen sich ganz schnell Reich zu werden oder Frieden auf Erden aber gibt's doch sicher auch welche, die sich schon eher realistisch Gedanken machen wie ihr...gibt's nicht?

00:15:13: Ich möchte nicht sagen generell, Ausnahmen bestätigen ja mal die Regeln.

00:15:17: Aber wir haben zum Beispiel eben diesen Next Steps Workshop.

00:15:20: Das ist speziell für Wiener Mittelschulen konzipiert Und da geht es irgendwie darum, dass wir die Jugendlichen – das sind oftmals dritte vierte Mittelschule – darauf sensibilisieren.

00:15:32: Was denn so jetzt dann auf sie zukommen könnte demnächst?

00:15:37: Und Sie müssen sich jetzt irgendwann einmal entscheiden wohin die Reise geht.

00:15:41: und ich die wenigsten habe eine ganz konkrete Vorstellung.

00:15:44: Manche haben Vorstellungen, die vielleicht auch von der Familie beeinflusst sind.

00:15:50: als Beispiel einer jungen Dame möchte Kardiologin werden, weil es aber dass Matura und Studium wahrscheinlich von zu Hause in dieser Form nicht unterstützt werden.

00:16:01: Jetzt schraubt sie ihre Ansprüche etwas runter, meine ich als Apothekerin.

00:16:08: Und von zuhause geht's vielleicht in die Richtung, weißt du aus wie ein Togaristin fängt bei DM Pieper oder sonst was an?

00:16:15: Und jetzt Sie mitzunehmen oder ihr ein Werkzeug in die Hand zu geben?

00:16:20: Wie Sie vielleicht doch!

00:16:22: ihren höchsten Wunsch oder zumindest die Apothekerinnen-Ausbildung irgendwie schafft.

00:16:28: Und das passiert in dem Fall, dass wir halt zum Beispiel mit der Universität Wien Institut für Sozialologiezusammenarbeiten gibt es eben vom Jörg Flecker eine Studie, eine Jungstudie, die wir im Hergenommen haben und entsprechend transformiert haben aus dem heraus fünf Avatare entwickelt haben wo wir eben so durchschnittliche Lebensentwicklungen, Vorstellungen und Familienverhältnisse entsprechend einmal kreiert haben aus dieser Studie heraus.

00:16:55: Und die jungen Menschen sollen diese Avatare coachen.

00:17:01: Das heißt sie sollen einfach irgendwie schauen okay wie könnte jetzt der Avatar A wie kann man den auf Schiene bringen?

00:17:09: wo sie sich selbst überlegen, wie man diesen Avatar, den er zugeordnet wird oder dass Sie sich ausgesucht haben.

00:17:16: Wie man denn helfen kann.

00:17:17: das Ganze wird natürlich dann vor der Klasse präsentiert.

00:17:20: so können die anderen Jugendlichen oder sie selbst wenn sie daran arbeiten entsprechend ein bisschen was mitnehmen für sich selbst.

00:17:27: Also ein bissel auch reflektieren lernen?

00:17:29: So

00:17:29: ist es ganz genau.

00:17:31: Gibt's da auch große Enttäuschungen in den Workshops?

00:17:35: Das

00:17:35: kann ich echt sagen... Die gehen immer so glücklich raus.

00:17:38: Zum Beispiel aus diesem Workshop ist ja nicht nur das ein Thema, sondern zum Beispiel auch das österreichische Bildungssystem ein Thema.

00:17:43: Das ist ziemlich umfangreich.

00:17:45: Jetzt sind die in der dritten vierten Mittelschule und welche Wege gäbe es denn dann also noch entsprechend her bis hin zu ihren Wunsch?

00:17:53: Und also mal zu visualisieren und abzugehen und spielerisch zu erfahren – auch das ist Thema und Teil des Workshops zum Beispiel!

00:18:04: Wenn wir jetzt noch mal beim Thema Leben und Wohnen in Wien sind, das ist ja jetzt ein Schwerpunkt und eine Dauerausstellung.

00:18:10: Ist es nur auf die Bundeshauptstadt fokussiert oder ist es auch auf andere Städte übertragbar?

00:18:15: Was ihr da vermittelt?

00:18:18: Manche Themen sind schon auf andere, zumindest Metrobolen, übertrakbar.

00:18:22: also wenn sie zum Beispiel um das Thema Metro geht aber in Österreich haben wir halt nur eine einzige Metrobole mit etwas über zwei Millionen Einwohnern und das ist halt Wien.

00:18:33: Wir haben andere Themen vielleicht jetzt nicht unbedingt bei Leben und Wohlen in Wien, die übertragbar sind.

00:18:38: Aber wir haben zum Beispiel für einen österreichischen Städtebund eine Ausstellung, die wir gerade eben ausrollen über die Tarsensvorsorge.

00:18:48: Also das heißt was braucht?

00:18:49: Eine Stadt?

00:18:50: Was braucht eine Gemeinde?

00:18:52: Eine Kommune damit sie funktioniert?

00:18:55: Das ist doch dieses Bewusstsein irgendwie hervorzuheben.

00:18:58: Es braucht Wasserversorgung, Entsorgung... es braucht Müllentsorgungen.

00:19:03: Es bräuchte elektrische Energie und die Straßen, die Parks gebaut oder gepflegt werden müssen.

00:19:09: Und das alles organisieren die Kommunen und dahinter gibt's einfach Jobs, die wir auch vorstellen.

00:19:15: Auch da machen wir sozusagen ein bisschen Werbung für Jobs in der Daseinsvorsorge Und das ist sicherlich jetzt auf ganz Österreich hier und auf die Städte entsprechend irgendwie übertragbar.

00:19:28: Das ist ja auch ein ganz wichtiger Punkt, wenn es darum geht wie wollen wir leben?

00:19:31: Wenn Wasserversorgung, Müllversorgen etc.

00:19:33: nicht gescheit funktioniert dann sind das keine lebenswerten Lebensräume mehr oder?

00:19:37: So ist es ganz genau!

00:19:40: Wir haben das für Wien selber.

00:19:42: also gibt es eine eigene Ausstellung über die Wiener Daseinsvorsorge und da ist mitunter auch Thema... zum Beispiel die Rekommunalisierung, die seit den, sagen wir mal, nineteenhundertfünfundneinziger Jahren wieder so europaweit irgendwie angedacht ist und vollzogen wird.

00:20:01: Weil ja damals um das FATCHER, sondern in den neunzehnhundertachzigen Jahren war das große Thema alles zu privatisieren als öffentliche Leben zu privatisiere und es hat halt nicht wirklich funktioniert.

00:20:15: Jetzt wird das Ganze wieder von den Kommunen übernommen und wir zeigen mit uns, dass man Wien hat ja nie ein Thema damit, sondern es war eigentlich immer von der Stadt Wien selber organisiert.

00:20:25: Und das machen sie eigentlich wunderbar!

00:20:27: Das funktioniert – und die sind auch... Unbackbar innovativ, das muss man auch sagen.

00:20:32: Also zum Beispiel Straßenbeleuchtung gibt es irgendwie eigene Studie.

00:20:36: die arbeiten mit Universitäten zusammen ja um da die richtige und die Lichtverschmutzung zu vermeiden um Energie zu sparen.

00:20:43: Zum Beispiel bei der EPS, z.B.

00:20:45: bei der Kläranlage in Simmering ist mittlerweile Energieortage im Gegenteil.

00:20:49: Sie speist sogar noch Energie ins Netz mit ein.

00:20:53: Das Wiener Wasser hat ganz kleine Laufkraftwerke, also Mini-Laufkraftwerk eingebaut um auch wiederum dort Strom zu generieren.

00:21:04: Also da passiert was.

00:21:09: Kommen wir nochmal zurück zu den jungen Menschen.

00:21:12: Du hast davon gesprochen dass ihr versucht es mit Avatarn ganz innovativ, stell ich mir das vor eben sie zum Nachdenken anzuregen wie halt Alltagsrealität aussehen könnte.

00:21:22: Sehen sich denn die jungen Menschen auf diese Herausforderungen vorbereitet?

00:21:26: Die auf sie zukommen?

00:21:27: Klimakrise, sie müssen bald ihr eigenes Geld verdienen.

00:21:30: Sie wollen irgendwie die Dachgeschosswohnung im ersten Bezirk haben mit Kryptowährung und ihr sagt ihnen dann na das so einfach ist es nicht.

00:21:37: Naja deswegen verstehen wir uns als notwendige Ergänzung zum Schulsystem um eben solche Themen so flacke Glocker niederschwellig wie's wir im tun wichtige Themen zu... bearbeiten, dass sie zumindest da einen Input bekommen.

00:21:55: Ich meine es gibt dann auch noch Lehrmaterialien für Vor- und Nachbereitung.

00:21:58: also man kann aus Lehrer leeren, kann man sich natürlich noch länger mit seinen Schülern beschäftigen.

00:22:03: aber es ist das Problem, dass einfach in den Schulen selber der Schulsystem als solches zum Hinterfragen ist.

00:22:10: ja Es haut sich eigentlich am stundenplan und am Ablauf.

00:22:15: in den letzten Jahrzehnten möchte ich fast sagen Jahrhunderten vielleicht, seit Maria Theresia kaum was verändert.

00:22:21: Es gibt irgendwie so einen Spaß, wenn jemand von siebzehntundundfünfzig sich da in die Zukunft, also ins Heute beamt.

00:22:28: Irgendwie wäre er wahrscheinlich komplett überfordert und irgendwelche Einkaufszentrum wären mit Smartphones – ich weiß nicht was allen!

00:22:35: Aber wenn eine Schulklasse reinkommt und sich den Lehrplan anschaut, dann würde es sich wieder um zeitlich zu Hause fühlen möglicherweise.

00:22:43: Das

00:22:43: heißt, die Schule bereitet die Kinder nicht ausreichend auf's Leben vor?

00:22:47: Ich finde schon.

00:22:47: Also das ist meine Meinung.

00:22:48: Die Zeit ist dermaßen schnelllebig Und was in zehn, zwanzig Jahren ist?

00:22:56: Keine Ahnung.

00:22:57: Was da auf uns zukommt, hätte man auch vor fünf Jahren oder vor zehn Jahren irgendwie vermutet dass die KI ein solcher Thema werden wird?

00:23:05: wahrscheinlich nicht ja zumindest die wenigsten sagen wir mal so.

00:23:10: ich finde das die jungen Menschen einfach darauf vorbereitet werden müssen kreativ Lösungen zu finden auf Probleme die wir heute noch gar nicht kennen.

00:23:20: und Da finde ich, dass wird zu wenig gemacht und das wird so wenig interdisziplinär gedacht.

00:23:26: So wie die Schule gehandhabt wird der Schulalltag in diesen fünfzehn Minuten Einheiten Und jedes Fach für sich alleine stehen ist sowas und jeder Lehrer meint sein Fach ist dermaßen wichtig.

00:23:39: und das einzig wichtige Das geht an der Realität vorbei.

00:23:45: Ich würde mir viel mehr wünschen wenn... Der Schulunterricht, der auf Projektarbeit und Interdisziplinär gedacht wäre.

00:23:53: Die Schüler vielmehr rauskehmen aus den Klassenzimmern und das würde wahrscheinlich mehr helfen.

00:24:00: Hinterdisziplinär könnte man ja auch sagen im Museum bereitet aufs Leben vor.

00:24:04: Das verschmelzen ja auch verschiedene Disziplinen.

00:24:07: oder Museum bereitert auch auf zukünftige Wohnungen vor, jetzt wie du gerade erzählt hast da habe ich mir so gedacht kreative Lösungen das braucht es ja auch extrem wenn man überlegt wo wollen wir in Zukunft wohnen.

00:24:17: die Städte werden immer heißer?

00:24:19: Wie sollen Wohnungen ausschauen?

00:24:20: und dass ist ja auch ganz wichtig dass junge Menschen hier kreativ werden Nicht nur den Job, sondern auch wie stellen sich ihre Wohnungen vor?

00:24:27: Da können

00:24:27: sie zu mir ins Museum kommen.

00:24:29: Da haben wir einen eigenen Raum, einen schwarzen Raum wo Sie sich mit Kreide Ihre eigene Wohnung zeichnen können oder zeichnet können was ihnen wichtig ist.

00:24:38: und das Lustige... Wir haben es ja noch nicht so lange, wie es hat.

00:24:40: am vierzwanzigsten September dieses Heuer öffnete die Ausstellung.

00:24:46: Der Raum ist schon ganz gut gezeichnet und schon irgendwie designt worden von unseren jungen Besuchern, Besucherinnen.

00:24:52: Und lustigerweise zum Beispiel ein großes Fenster.

00:24:55: welche Aussicht sie haben wollen ja und ganz viele zeichnen und Sonne Bäume Vögel Freiraum Luft.

00:25:04: Natur ist einfach wichtig zum Beispiel

00:25:09: Aber wohnen gleichzeitig in der Stadt viele von ihr?

00:25:13: Also eigentlich auch da wieder ein Widerspruch.

00:25:16: Ein wenig, wobei ich glaube mittlerweile die Stadtregierung mit der Inziegelung und man mal liestet es mehr oder weniger fast täglich hier das wieder einen Straßenzug aufgebrochen wird und wiederum zwanzig neue Bäume gepflanzt werden.

00:25:30: also da geht's natürlich in Erster Linie um die Hitzewellen entsprechend erträglicher zu machen, aber es geht natürlich auch um das seelische Wohlbefinden.

00:25:38: Das Grün des Chaoses und der Bäume braucht ein Mensch.

00:25:46: Was brauchst du denn aus deiner Sicht von Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern?

00:25:50: Dass die Vorstellungen, die junge Menschen vom Leben haben, ein bisschen mehr erfüllt werden können – also zum Beispiel der Wunsch nach Wohnräumen wo sie mehr in Natur sind.

00:26:00: Das Bildungssystem habe ich gehört, das wäre ein wichtiger Wunsch!

00:26:03: dass man da ein bisschen nachdenkt, wie kann man das vielleicht interdisziplinärer machen?

00:26:07: Wie kann man es ihm mehr aufs Leben vorbereiten?

00:26:09: Gibt's auch etwas was man sagen kann.

00:26:11: Ja die Wohnungen im Grünen können wir in Zukunft vielleicht besser zur Verfügung stellen?

00:26:18: Also ich hätte mal gewohnt, ich kann mich erinnern, bin im dritten Bezirk, bin ich zu Hause und vor einigen Jahren wurde das ehemalige IMS Gebäude, also da ist auch eine Messung dran.

00:26:29: Da drin wurde irgendwie revitalisiert und es sind eure Engdumswohnungen hier gebaut.

00:26:35: Und ich schaue mal das an!

00:26:37: Das hat eine schwarze glatte Fassade.

00:26:40: Wie das gebaut worden ist, haben wir gedacht, das wird doch wunderschön wenn man die Fassaden begrünt... Wenn man da ein bisschen Natur auf den Platz holt oder es ist eben auch die alte Post, der renoviert worden ist.

00:26:54: Da hat sich ja nichts Grünes getan und ich finde das einfach schade weil dieses Vertical Gardening die Lösungen gibt's, die Optionen gibt's.

00:27:06: Möglicherweise ist in der Errichtung, da kenne ich mich zu wenig aus, zu teuer oder in der Haltung zu teurer möglicherweise aber das würde wahrscheinlich nicht nur jungen Menschen mehr älteren oder allen Menschen gut tun.

00:27:20: Das ist jetzt eine Tese von mir, deswegen glaube ich diese gründer Zeit bauten die Zinshäuser.

00:27:26: Warum die auch so angenehm wirken?

00:27:28: Ich meine weiß schon außenruhe in einem Vogel damals zumindest jetzt mittlerweile eben mit Wohnungszusammenlegungen etc.

00:27:34: Sanierungen

00:27:35: etc.,

00:27:35: sind ja natürlich jetzt mittlerweile wunderbar lebbar.

00:27:39: aber das es so angennem wirkt und dass auch so viele Touristen zu uns kommen nach Wien glaube ich ist irgendwie dieser Stuck dieses zarte Chaos, also an den Fassaden ist.

00:27:49: Das macht es einfach angenehmer und ich merke das wenn ich zum Beispiel in Linz bin da gibt es das weniger oder gar nicht ja?

00:27:57: Also vielleicht am Hauptplatz.

00:27:58: Und es wirkt nicht danach!

00:28:00: Es wirkt weniger leper.

00:28:03: und wenn man jetzt vom Stück weg geht und das Ganze noch entsprechend wirklich begrünen würde glaube dann wäre an Lebensqualität viel gewonnen.

00:28:13: Kennst du doch ein paar Konzepte wo du dir denkst Das sind super Ansätze, da würden sich junge Menschen zukünftig wirklich wohlfühlen.

00:28:19: Ihr habt ja auch eine Kooperation mit Wien Süd zum Beispiel?

00:28:24: Da müsste man Wien süd fragen was da gerade im Planung ist.

00:28:28: Aber ich könnte mir ganz gut vorstellen.

00:28:31: Die Gemeinnützigen gerade Wien-Süd, denke ich also mit Gemeinschaftsräumen, Pulsammtage

00:28:35: etc.,

00:28:36: wird darauf geschaut dass die Lebensqualität des Wohnen entsprechend angenehmer sich gestaltet und Grünräume sind eigentlich auch immer dabei.

00:28:44: Großzügige Grün-Räume.

00:28:48: Die jungen Menschen, mir bleibt auch so eine Erinnerung dieser Wunsch nach der Dachgeschusswohnung im ersten Bezirk.

00:28:56: Siehst du bei manchen von diesen Workshops auch das Potenzial?

00:28:59: Oder du denkst bei manch Jugendlichen entfachen wir wirklich so ein Feuer dass sie sich denken passt ich bin jetzt so engagiert, dass ich schaue dass ich ganz vorne an die Startlinie komme und wirklich das irgendwann erreichen kann.

00:29:09: oder ist das Ziel schon wirklich auch zu sagen okay Wir kümmern uns um das Thema Alltagsrealität, Arbeitsweltsoziale Probleme und es werden Ihnen ein bisschen auch diese unrealistischen Erwartungen genommen.

00:29:20: Na ja man muss jetzt wirklich sagen ist es teilweise.

00:29:24: also die sprachlichen Barrieren sind manchmal wirklich herausfordernd.

00:29:28: Ich kann mich damals erinnern wie wir das CocoLab im Mai Er wurde natürlich von einem großen Korrektoren-Team entwickelt, der vielleicht als Continuous Laboratory bewusster Konsum mit Mitmachstationen etc.

00:29:43: Und es sind die ersten Schulgassen zu uns gekommen und wir mussten über den Sommer hinweg also vor dem Mai Juni halt noch in der Schulzeit kommen die ersten Gruppen zu uns und über die Sommermonate mussten wir fast jede Station nochmal umarbeiten um schon alleine auf die einfache Sprache zu kommen einfach die richtigen Termines zu finden, ja.

00:30:05: Die die Schüler verstehen können und das ist schon eine Herausforderung.

00:30:11: Wenn man Erwartungen von jungen Leuten erfüllen will dann muss man auch mehr mit ihnen reden als noch über sie?

00:30:17: Ja aber Sie sind doch mitunter ein bisschen selber dazu angehalten.

00:30:22: ihr ist dazu beizutragen.

00:30:25: wir zeigen Ihnen überhaupt nicht ihre Grenzen auf, dass wäre kontraproduktiv Das macht man nicht.

00:30:30: Aber aus der Beobachtung, aus der Erfahrung heraus trauen sie sich oft mehr zu als was sie wirklich können.

00:30:37: Es klingt jetzt sehr negativ und böse aber leider ist es doch schon so... ...aber natürlich auch wiederum nicht alle und kann man ja jetzt nicht alle über den Kampf scheren.

00:30:47: Ja?

00:30:49: Aber da ist wiederum unser Schulsystem mitunter auch vielleicht so hinterfragen weil die Schüler an sich können ja nichts dafür!

00:31:00: Es wird dann einfach nichts Besseres geboten.

00:31:04: Und dann helfen wir aber sowas wie eure Ausstellungen dazu, auch über die Tellerrand zu sehen und ganz neue Perspektiven aufzubekommen?

00:31:10: Ganz genau!

00:31:11: Das ist unser Anliegen das ist das was wir machen wollen ja und was uns glaube ich auch ganz gut gelingt.

00:31:17: Dann sage ich danke Andreas!

00:31:19: Ja danke dir!

00:31:32: Dieser Podcast wird ermöglicht durch Wien Süd.

00:31:34: Weiterführende Links und Informationen zu unserem Gast findet ihr in den Shownotes.

00:31:39: Lebensraumgestalten ist eine Produktion von Artverlangs im Auftrag von Wien-Süd, Redaktion Gerald Annez Huber, Produktion Schnitt & Sounddesign Kasper Ahrens Moderation ich Laura Franz.